So verstehst du dein Pferd besser

Die Körpersprache ist nicht immer leicht zu deuten. Hier ein paar Tipps und Tricks von mir.

Als erstes kommen wir zu den Ohren

Die Ohren verraten uns schon eine ganze Menge. Bei uns ist die Tonwahrnehmung eine andere als bei Pferden. Die tiefsten Töne die wir hören, nimmt ein Pferd nicht wahr. Jedoch können Pferde Töne im Ultraschallbereich war nehmen.

Gerade aufgerichtete, gespitzte Ohren zeugen von Aufmerksamkeit. Genauestens nimmt das Pferd alles in seiner Umgebung war.Für den Gegenüber bedeutet es Freundlichkeit und Offenheit. Komm doch mal her zu mir!

Nach hinten gerichtete Ohren sind meistens eine Drohgebärde. Es kann bedeuten komm mir nicht zu nah. Beim Reiten kann es jedoch auch bedeuten, das dein Pferd konzentriert ist und dir genau zuhört.

Wenn die Ohren schlaff zur Seite hängen, bedeutet es die totale Entspannung. Meistens liegt das Pferd dabei. Wenn die Ohren kalt sind kann das Pferd krank sein und oder unter Schock stehen. Wenn es mal ein Ohr nach vorn und eins nach hinten hat, weiß es nicht, worauf es seine Aufmerksamkeit richten soll.

Die Nüstern

Das Pferd hat ein sehr feinen Geruchssinn. Das dürfen wir nie ausser Acht lassen. Wenn es etwas richt was Ihm Angst macht, möchte es schnell die Flucht ergreifen. Kurz vorher kannst du beobachten, dass das Pferd die Nüstern aufbläht und trompetende Geräusche von sich gibt. Wenn es kleine Fältchen um den Nüstern wirft, ist es  verärgert.

Das Maul

Das Pferd ist um dem Maul mit  Tasthaaren ausgestattet. Diese lassen dem Pferd hochsensibel kleinste Dinge ertasten. Oft kann man auf der Weide beobachten wie das Pferd etwas mit Tasthaaren und Oberlippe aussortiert. Wenn das Pferd beim Reiten sabbert ist es ein gutes Zeichen. Es ist dann locker und auf den Reiter konzentriert.

Die große Speichelbildung hängt auch damit zusammen, dass das Pferd nicht kauen und schlucken gleichzeitig kann. Beim Reiten wird dan meistens nur gekaut. Zu starker Speichelfluss und wenig bis kein Schlucken, kann bei schwerer Arbeit Panik auslösen.

Du hast bestimmt schon einmal vom flehmen gehört. Das ist wenn dein Pferd so witzig die Oberlippe hoch zieht. Das macht es, wenn es ein gan z besonderen Geruch wahr genommen hat. Wie zum Beispiel wenn ein Hengst eine Stute richt. Dadurch das es die Lippe hoch zieht, gehen die Nüstern zu und es kann den Geruch länger wahr nehmen.

Augen

Das Pferd hat ein beinah Rundblick. Wenn es den Kopf ein bisschen dreht, sieht es wieder alles. Deshalb Können Pferde Feinde frühzeitig wahr nehmen und die Flucht ergreifen. In der Dunkelheit können Sie Entfernungen schlechter wie wir einschätzen. Bewegungen, also wenn sich eine Form verändert um so besser. Deshalb erschrecken Pferde sich machmal, wo wir nicht das geringste gesehen haben.

Wenn die Augen glänzen und aufmerksam scheinen, geht es dem Pferd gut. Wenn sie stumpf und matt scheinen, ist das Pferd krank oder es ist in einer seelisch schlechten Verfassung. Wen das Pferd mit den Augen rollt, hat es Angst und oder ist überfordert. Falten über den Augen bedeuten, dass das Pferd Schmerzen hat.

Gefühle gehen bis in die Schweifspitze

Auch an dem Schweif kannst du Gefühle deuten. Wenn er gerade runter hängt, ist nichts los. Steht er steil nach oben wird gerade gespielt oder das Pferd ist aufgeregt. Ein pendelnder Schweif der beim Reiten sehr erwünscht ist, bedeutet Zufriedenheit. Gegen Insekten weren Pferde sich, durch hin und her schlagen mit dem Schweif. Es kann aber auch Aufregung bedeuten.

 

 

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